Mittwoch, 12. Juni 2013

Zum Heulen... *schnief*

Moinsen, Jungens!

Nein, mich hat kein Hai zum Frühstück verspeist. Ehrlich gesagt bin ich vermutlich ungeniessbar. Oder das arme Tier würde einen Schwips bekommen. Wer weiß? Ich hab nur ne neue Mannschaft und das bedarf einer intensiven Einarbeitungszeit!

Vor ner halben Ewigkeit habe ich für unser Captain's Dinner eine Zwiebelsuppe verzapft. Aber eben nicht den Klassiker, ich will ja schließlich die Gourmets nicht langweilen.

Vor dem Kochen habe ich die Kombüsentür mit einem dicken Balken verriegelt! Warum? Sturzbäche von Tränen kullerten über meine Wangen. Und das steht einer Piratenbraut nicht besonders gut... Wer will schon ne Heulsuse zum Käpt'n???


Also Ärmel hochgekrempelt, mich mit meinem Schicksal abgefunden und rein ins Abenteuer:

Rote Zwiebelsuppe mit Vanille (für 8-10 Personen)


1 kg rote Zwiebeln (ja, wirklich!!!) in Ringe schnippeln und in einem großen beschichteten Topf in heißem Öl dünsten. Eine Schale der gedünsteten Zwiebeln beiseite packen, den Rest im Topf mit 100 ml Rotwein ablöschen und einkochen lassen. 300 ml Apfelsaft dazukippen, 1 Vanilleschote (in der Mitte aufgeschnitten) mit rein und wieder einkochen lassen. 4 EL Tomatenmark einrühren und zerstoßene, getrocknete Chilis und 2 TL Majoran nach Geschmack dazugeben. Wer es feuriger mag, nimmt eben etwas mehr Chili!! 2 l Kalbsfond dazu, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ne Viertelstunde mit Deckel drauf köcheln lassen. Vanilleschote rausfischen, 200 ml Creme Fraiche in der Suppe verrühren und nochmal abschmecken. Vor dem Servieren die aufgehobenen Zwiebeln dazugeben und auf dem Teller mit einem Löffel geschlagener Sahne dekorieren (auch das Piratenauge isst mit - zumindest das ohne Augenklappe).

Dazu gab es Spieße aus gewürfeltem Thunfischsteak, einfach nur mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft in heißem Öl angebraten.


Und weil's so lecker war, war ich auch nicht schnell genug mit dem Fotografieren ;-)


Inspiration habe ich in diesem Fall mal wieder auf chefkoch.de gesucht.

Ay!

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